Klappbrücke Gesamtansicht

Konstruiert und fotografiert von Thomas Habig.
Hochgeladen am 31.3.2020, 17:18 von Website-Team.  1 / 9

Die Klappbrücke basiert auf dem Prinzip einer einspurigen, wechselseitigen Verkehrsführung. Je Fahrtrichtung besteht für eine festgelegte Dauer eine Grünphase mit einer kurzzeitigen Rotphase für beide Richtungen. So wird eine angenommene Verkehrssituation weitestgehend real dargestellt.

Grün 1. Seite - Rot beide (Brücke räumen) - Grün 2. Seite - Rot beide (Brücke räumen) - usw.

Nach 15 Zyklen wechselt die Steuerung in den Modus Brückenhub. In dieser Phase gelten für beide Fahrtrichtungen dauerhaft Rot. Die pneumatische Einheit wird aktiviert, die Schranken schließen sich. Und nach einer kurzen Wartezeit setzt sich der Brückenhub in Bewegung. Auch die Dauer des Brückenhubs ist zeitlich über die Steuerung definiert.

Nachdem die Brücke wieder vollständig geschlossen ist, öffnen sich die Schranken, und eine Fahrtrichtung erhält Grün; die pneumatische Einheit wird deaktiviert. Der Brückenhub kann jedoch jederzeit manuell über die separate Ruftaste auf der Zustandsanzeige (roter Kasten) angefordert werden.

Die zentrale Steuerung besteht aus folgenden ICs: CD4001, CD4043, CD4017, CD4024, CD4514, NE555, LM358 & SN75469 zzgl. 6 Transistor-Treiber, 1 Relais & 2 Gleichrichter (davon 1x stabilisiert 9V=)

Manuelle Eingriffe: 2x Rückstelltaste (setzt die internen Zähler auf 0), Brückenhub abbrechen und Brückenhub anfordern

Die Ampelleuchten bestehen aus je 3 Leistungs-LEDs, ebenso die Zustandsanzeige (roter Kasten - Brückenhub manuell anfordern); die Beleuchtung (Standard-Lampen) besteht aus je 2 Stromkreisen á 5 Lampen (30 V~)

Versorgung: großer Märklin-Trafo (umgebaut) mit Abgriff 0 - 10 - 30 V~