Kugelgelagerter BS 15 mit Loch [2/2]

Konstruiert und fotografiert von Peter Pötzi.
Hochgeladen am 10.1.2010, 16:09 von Guest.  5 / 5

Schlagworte: modding

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zeuz (10.1.2010, 17:50:04)

Übel … Ich hab zwar nichts gegen Teilemodding, aber das geht ja schon nahe an Vergewaltingung. Wo es doch so schöne passende Lager gibt!

Gruss, Norbert

hman13 (10.1.2010, 19:43:24)

Ich wollte schon immer mal einen Baustein modden. Da hat sich so was direkt angeboten

Peter

Harald (10.1.2010, 22:45:56)

Manchmal sind die Zapfen der Schneckenmutter im Weg, da kommen die Nuten vom BS15-Loch schon besser hin.

Aber wie hast du da drin Platz gemacht? Gebohrt? Gefräst? Und, wie hast du verhindert, dass die Harz-Soße ins Lager hineinläuft?

Gruß, Harald

schnaggels (11.1.2010, 08:37:13)

Warum eigentlich 2 statt nur 1 Kugellager? Hatte damit nur Probleme beim Durchstecken, die Toleranzen sind sehr eng und zum reinen Lagern reicht 1 völlig (pro Seite der Welle)

Thomas

Harald (11.1.2010, 18:17:43)

Kommt darauf an…

Einfache Kugellager (Rillenkugellager) sind nur darauf ausgelegt, exakt radiale Kraftkomponenten zu tragen. Also weder axial (Achse rein/raus, dazu gehört insbesondere auch die Bearbeitung mit dem Hammer, um eine Achse hinein zu treiben!) noch schräg (ungleiche Last links/rechts). Wenn die ft-Achse nur in einem Lager gelagert ist, hat man die schiefe Last sehr schnell beisammen.

Will man die Achse auch axial stützen, braucht man speziellere Bauformen (Kegelrollen- oder Schrägkugellager). Für “schiefe” Belastung gibt es nichts spezielles - da verbaut man nämlich ZWEI Lager, davon mindestens ein Pendelkugellager. Mehr z.B. hier: http://www.skf.com/portal/skf/home/products?lang=de&maincatalogue=1&newlink=1

OK, jetzt ist natürlich die Frage, wie groß denn nun die Kräfte bei einem ft-Modell sind. Da reicht die Spanne von einem Laster(chen) aus der Master-Serie bis zum Kran von Guilligan. Spätestens bei letzterem ist man in dem Bereich, wo das Lager überlastet ist und die Lebensdauer fällt - oder sich das Lager gleich zerlegt. Wer mit dem Hammer arbeitet, kann das natürlich schon früher haben.

Gruß, Harald

hman13 (11.1.2010, 19:54:36)

@Harald Ich habe innen 5mm ausgebohrt und außen 3mm tief mit 11mm reingebohrt(das Kugellager ist 3mm dick)

@schnaggels Bei mir hat es funktioniert

@harald Ich verwende jetzt 3,3A Modellbaumotoren. Da sind Kugellager infach nötig

Harald (13.1.2010, 19:28:01)

Die 5mm-Bohrung wäre doch nicht notwendig gewesen, denke ich. Und wieso ist das Harz nicht von unten ins Lager gestiegen oder von oben reingelaufen? Da steckt doch noch mehr dahinter…

Gruß, Harald

hman13 (14.1.2010, 19:08:30)

Das große Loch hat den gleichen Durchmesser wir das Kugellager(außen) und ist genauso tief wie das Kugellager. Da kann kein harz reinrinnen. Die 5mm Bohrung habe ich gemacht damit die Stange das Plastik nirgends berührt(bei 12000 U/min ist da nötig)