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Mausefallenauto

Beschreibung: Nach Anregung durch H.A.R.R.Ys Papa-Mobil (https://ftcommunity.de/details.php?image_id=47467) und durch einen Bericht über Mausefallenautos ist jetzt diese einfache Konstruktion entstanden.
Der Vorteil eines Mausefallenantriebs gegenüber dem Gummiband ist die bessere Standardisierung von Mausefallen, so dass Wettbewerbe erleichtert werden. Der Nachteil ist eine gewisse Verletzungsgefahr.
Dringend zu verbessern ist die Befestigung des Antriebs auf dem Fahrgestell, damit da keine Energie verloren geht. Trotzdem fährt das Ding jetzt schon ungefähr 5 m weit.
Hinzugefügt am: 02.06.18 18:40
Konstrukteur: EstherM
Fotograf: EstherM
Hinzugefügt von: EstherM

Autor: Kommentar:
Rüdiger Riedel
02.06.18 19:34
Hallo Esther,
wie sorgst du dafür, dass die ft-Schnur nicht auf der Achse durchrutscht?
Da habe ich bisher keine Lösung gefunden, ein Gummiring hat da keine Probleme.
Gruß
Rüdiger
 
H.A.R.R.Y.
02.06.18 19:44
Nur 5 m mit der Energie einer Mausefalle?
Kann es sein, dass da die automatische Kupplung fehlt und das Seil dann bremsend wirkt?
Kabelbinder anstelle Gummi hilft. Aber Energie geht *da* eher nicht flöten. Rüdiger fragt da schon die richtige Frage.

@ Rüdiger:
Notfalls eine Seiltrommel 31016 mit zwei Kappen 31020. Aber ich denke mal, dass die Riegelschiebe das Seil fixiert und beim "Aufziehen" nach ein paar Umdrehungen die Seilreibung den Rest erledigt - Stichwort "Spill". Der Haken bei all den Konstrukten ist die selbsttätige Entkopplung des abgelaufenen Federwerks (Gummi, Feder, ...) vom Antrieb.

Wie wäre es mit einer Seilschlaufe? Ihr wisst schon: So wie der Gummi ...
 
geometer
02.06.18 20:18
Hallo Esther,

prima: es fährt ja schon!

Viele Grüße

Thomas
 
Stefan Falk
03.06.18 09:55
Ein Mausefallenantrieb! Was für eine grandiose Idee!

Gruß,
Stefan
 
EstherM
03.06.18 14:39
Die Idee stammt nicht von mir. Sie wurde sogar schon mal mit fischertechnik umgesetzt (https://fischertechnikblog.wordpress.com/2016/11/17/wie-fischertechniker-ein-mausefallenauto-bauen/).
Die Fixierung der Mausefalle auf dem Fahrgestell habe ich jetzt mit zwei Löchern durch das Holz gelöst, durch die das Ding mit zwei Schrauben und Muttern auf einem S-Winkelträger 30 festgeschraubt wird. Dieser ist quer im Fahrgestell verbaut. Dadurch kann die Konstruktion in keine Richtung verrutschen. Mir war das wichtig, weil sonst in der Beschleunigungsphase sinnlos Energie in Bewegung der Falle umgesetzt wird.
Die Befestigung des Antriebsfadens auf der Achse habe ich jetzt so gelöst:
Etwas seitlich der Mitte der Achse sitzt eine Klemmbuchse 5. Der Faden ist nur ca. 1 cm länger als die Mindestlänge in entspanntem Zustand. Zum Aufwickeln wird der Faden 1/2 Drehung durch Schlitz und Kerbe um die Buchse geschlungen, so dass das kurze Ende des Fadens beim Aufwickeln durch die ersten Windungen des langen Endes fixiert wird. Die Buchse sitzt so fest auf der Achse, dass beim Abwickeln der Faden nicht durchdrehen kann, weil er außer durch seine eigene Reibung auch durch den Schlitz gehalten werden kann. Am Ende der Beschleunigungsphase löst sich der Faden ganz zwanglos von der Achse, weil er einfach am Ende ist.
So richtig weit fährt das Auto immer noch nicht. Wahrscheinlich werde ich doch mal mit einem Hebel am Bügel der Falle experimentieren.
Gruß
Esther