Sensor

Konstruiert von Fischertechnik. Fotografiert von Severin.
Hochgeladen am 19.2.2008, 17:20 von Severin.  1 / 5

Ich habe das problem das die Sensoren in der Taktstraße eingebaut waren und ich keine Ahnung habe was die bringen. Die reagieren auf nichts auf was ich kommen könnte. Mein Lehrer hat dann einen Kurzerhand zersägt.

FtfanClub (19.2.2008, 19:39:54)

Das ist ein Initiator…schweineteuer !

In der Regel reagiert er auf alle Metalle, die im Abstand bis zu 1, 2cm, vorbeigeführt werden. Halte mal eine 4mm Schraube dran, die kannst Du dann verbauen und schon kannst Du metallisches von Kunsstoff sortieren. Wenn Du ihn nicht brauchst, her damit :-)))

Wenn Du ein Datenblatt brauchst, scanne ich dir gerne. Du kannst ihn wie ein Fotosensor anschließen

Gruß Micha

xbach (19.2.2008, 20:07:16)

Hallo!

siehe unter ..Downloads/Dokumente/Technische Informationen/ft_Näherungsschalter

Gruß Peter

Johannes (8.4.2008, 21:19:37)

Hallo,

wie funktioniert dieser Initator?

snugma@gmx.de (24.4.2008, 20:58:05)

Der funktioniert mittels Hall-Effekt. Also nicht Hall wie Echo, sondern ein physikalischer Effekt der was mit Magnetismus zu tun hat. Kurz und evtl. unvollständig gesagt: Eine Multivibratorschaltung innen produziert einen Wechselstrom der dort in der Spule (mit Kern) ein Magnetfeld erzeugt. Eine Auswerteschaltung schaut sich das an. Kommt nun ein magnetischer Werkstoff in die Nähe, wird das Magnetfeld verbogen und die Auswerteschaltung registriert das durch die Stromänderung. Wegen der geringen Ströme funktioniert das hier nur mit ganz kurzem Abstand, Schade um das gute Stück, wirklich….Schweineteuer! Die Dinger gibt es mit gelber oder weißer Front, sie sind polarisiert und eigentlich gehört ein Plus an einen Kontakt. Man kann ihn statt eines Fotosensors am Grundbaustein H4G betreiben.

snugma@gmx.de (24.4.2008, 21:17:56)

Leider kann man nicht editieren, Hall-Effekt war es nicht, das habe ich verwechselt. Das Ding funktioniert nach dem Prinzip der Widerstandsänderung, ein sog. induktiver Näherungsschalter nach NAMUR, hierbei wird ein Schwingkreis durch ein Metallbauteil verstimmt und die Stromaufnahme ändert sich. Ein großer Widerstand (=kleiner Strom) bedeutet dabei, das sich ein Metallobjekt in der Nähe befindet, ein kleiner Widerstand (= höherer Strom) das keines da ist. Es ist ein Oscillator mit gedämpfter Spule und gleich wieder einem angeschlossenen Demodulator der die Verstimmung detektiert. Weil dieser NAMUR-Sensor eben seinen Widerstand ändert was die Fotowiderstände (LDR05) von ft ja auch machen funktionieren die Schaltungen eben auch mit dem Induktiven Sensor am Grundbaustein h4G. Nur das dieses Bauteil kein “echter” Widerstand ist, durch die Elektronik drinnen ist er polarisiert, es kommt also darauf an, wo Plus und Minus angelegt werden. Es passiert nichts bei Verwechselung (im wahrsten Sinne des Wortes, “passiert nichts” im Sinne von es geht nichts kaputt, aber es tut sich auch nichts)